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Aktuelles · Glück

Glückskonzepte in der ganzen Welt

Von Angelika Isabelle Fritsch-Marko

Glückskonzepte gibt es seit jeher in allen Ländern und Kulturen der Welt. Je nach Tradition gelten dabei ganz unterschiedliche Dinge als Glück oder Unglück bringend.

Dasselbe Symbol, entgegengesetzte Bedeutung

Nehmen wir Zahlen: In westlichen Kulturen gilt die 13 als so unglücksbehaftet, dass besonders in den USA viele Hochhäuser auf eine dreizehnte Etage und Flughäfen auf ein dreizehntes Gate verzichten. In China dagegen meidet man die 4, weil sie gesprochen dem Wort für Tod ähnelt.

Schwarze Katzen sind in manchen Ländern ein Unglückszeichen, in Japan verheißen sie großes Glück. Hufeisen hängen die einen mit der Öffnung nach oben auf, damit das Glück aufgefangen wird, die anderen mit der Öffnung nach unten, damit es zu ihnen herausfließen kann. Und gekreuzte Finger, fast überall ein Glückszeichen, sind in Vietnam eine handfeste Beleidigung.

Glücksbringer ist also nicht gleich Glücksbringer.

Was alle Kulturen verbindet

Die Verbindungen zwischen Glück, Aberglaube und Religion sind alt und wurzeln tief in Folklore und Tradition. Jede Kultur hat ihre eigene Geschichte vom Glück, und so wie Kulturen wachsen, haben sich auch ihre Glückskonzepte weiterentwickelt: Sie sind mit den Menschen über Land und Wasser gereist.

Die unterschiedlichen Bedeutungen spielen am Ende keine große Rolle. Uns verbindet über alle Kulturen hinweg dasselbe Bedürfnis: Wir wollen das Unerwartete erklären, Antworten finden und mehr Glück in unser Leben lassen.

Sechs Wege zu einem glücklicheren Leben

Haben Sie das Gefühl, zu wenig Glück zu haben? Die gute Nachricht: Nicht alles ist Zufall oder Schicksal. Sie können Ihrem Glück durchaus auf die Sprünge helfen.

1. Seien Sie mutig

Die Glücklichsten unter uns sind die Neugierigen, die Gelegenheiten beim Schopf packen. Gehen Sie auf die Party, sprechen Sie die fremde Person im Café an, suchen Sie neue Orte auf, beginnen Sie ein neues Hobby.

2. Leben Sie im Jetzt

In der Vergangenheit zu schwelgen oder sich um die Zukunft zu sorgen, geht leicht. Wer in der Gegenwart lebt, erkennt Chancen und bemerkt plötzlich Dinge, die vorher unsichtbar waren.

3. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl

Hatten Sie schon einmal bei einer Sache ein schlechtes Gefühl, haben es trotzdem durchgezogen und es dann bereut? Wenn sich Ihnen eine Gelegenheit bietet, schließen Sie erst die Augen, atmen Sie tief durch und hören Sie in sich hinein, bevor Sie reagieren.

4. Denken Sie positiv

Ein halb volles Glas ist immer positiver als ein halb leeres. Wer auf sein Glück vertraut, erlebt eine selbsterfüllende Prophezeiung. Ein Talisman kann dabei helfen: Der Basketballstar Michael Jordan trug immer eine bestimmte Shorts unter seinem Trainingsoutfit, der Golfer Tiger Woods ein bestimmtes Shirt. Studien zeigen, dass Glücksbringer das Selbstbewusstsein stärken – und das wiederum die Leistung.

5. Bleiben Sie optimistisch

Auch ein Glückspilz hat irgendwann Pech. Entscheidend ist, wie Sie darauf reagieren. Suhlen Sie sich nicht im Unglück, sondern machen Sie das Beste aus der Situation, lernen Sie daraus und vertrauen Sie darauf, dass sich etwas Positives daraus entwickelt. Je besser das gelingt, desto widerstandsfähiger werden Sie.

6. Entspannen Sie sich

Setzen Sie sich nicht unter Druck. Glück lässt sich nicht erzwingen. Im Gegenteil: Im Stress ziehen wunderbare Gelegenheiten unbemerkt an Ihnen vorbei. Das Glück kommt und geht – seien Sie nicht pessimistisch, sondern realistisch. Es gesellt sich zu Ihnen, wenn Sie es am wenigsten erwarten.

Lassen Sie uns sprechen

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Herzlichst, Ihre Angelika Isabelle Fritsch-Marko